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Wenn vier Sterne nicht genug sind

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Mehrfaches Aufatmen in Frankreich:  Im Schongang gelang der Gruppensieg, die Stylekicker verbünden sich in diesem Jahr nicht gegen den Trainer – und auch die Spielerfrauen konnten endlich vom Vier-Sterne-Hotel in einen angemessenen Luxuspalast umziehen. Was kann da noch schiefgehen?

Der Verband hat einen Plan B

Das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador, bei dem sich die Herren auf dem Platz sportlich gesehen keine Beine mehr ausrissen, verfolgte eine frisch eingetroffene Reisegruppe von der Tribüne aus: Fiona Cabaye (Frau von Yohan Cabaye), die Freundin von Loic Remy, Mazda Magui (Frau von Mamadou Sakho), Ludivine Sagna (Frau von Bacary Sagna und gerüchtweise die interne Sprecherin der WAGs) und Sandra Evra (Frau von Patrice Evra) schickten direkt das ein oder andere Selfie in die Heimat – schließlich könnte der Urlaub länger dauern, die Damen bleiben in Brasilien, bis Frankreich ausscheidet.

Es hätte alles so schön, so friedlich, so professionell sein können – wäre da nicht das Vier-Sterne-Hotel gewesen, über das sich die Damen direkt lautstark und medienwirksam beschwert hatten. Organisiert und finanziert wird der Trip der Madames vom französischen Verband FFF, der einen Plan B in der Tasche hatte: Eine noblere Herberge in Rios Strandviertel Copacabana. Die Équipe tricolore selbst wohnt da weniger standesgemäß: Das Hotel JP am Strand von Ribeirão Preto liegt zwischen São Paulo, Belo Horizonte und Rio. Ein Zimmer ist hier ab 80 Euro pro Nacht zu haben – im Vergleich zu den Suiten, in denen die Mannschaft bei der WM 2010 in Südafrika für 600 Euro pro Nacht nächtigte, wahrlich ein Kinderspiel.